An manchen Tagen
Das Herz springt, es schreit es weint es kreischt es singt es krächz, es ist übel. Alles ist so erbärmlich. Das Herz will nicht mehr, es kann nicht mehr, es weiss nicht mehr weiter. Der Fluss ist gestört, die Nervosität vorhanden, die Abscheu auch. Das Wohlwollen ist vorbei, den bitteren Nachgeschmack einer nicht vollendeten Aktion, einer Ausrutschers, eines Fehlers eines Missstands wird einem bewusst.
Man braucht auch keine Bewusstseinserweiternde Drogen zu schlucken, es ist einem alles schlagartig klar, es geschieht mit dir, nichts liegt mehr in deiner Macht. Auch wenn du noch so versucht etwas zu unternehmen, alles bleibt zwecklos, alles schwindet im nichts. Es ist unmöglich diesem Sog zu entrinnen. Binnen wenigen Augenblicken wirst du aufhören Widerstand zu leisten, weil du einfach einsehen muss, dass es zwecklos ist, kein Ziel vor Augen, den Willen gebrochen.
Man wird wohl versuchen dich zu beeinflussen, beiderseits, jedoch auch dies wird nicht bringen, deine völlige Unbeweglichkeit wird dich hindern irgendwelche Dinge zu unternehmen. Eine Sackgasse ist da, ein Zurück gibt es aber auch nicht. Du steckst fest, gelähmt von all den Gedanken, wie wohl im Endeffekt zu nicht anderem geführt haben, als zur Erkenntnis der Unkenntnis.
Je mehr du dich bemühst, desto mehr wirst du enttäuscht, dies wird wohl nicht an jedem spurlos abgehen. Man sei auf der Hut…
Es gibt einfach Tage, da läuft alles schief.
7 years ago
