3. October 2010 09:18

ZFF 2010: Monogamy

Monogamy

Monogamy handelt von Theo, einem Fotografen, mit einer verrückten Idee: Er entwickelt ein Konzept namens Gumshot. Dabei wird ein Kunde zu einer ausgemachten Zeit “heimlich” fotografiert, so dass Bilder entstehen, welche nicht gestellt sind oder eine Person spezielle Posen einnimmt. Der Fotograf gibt sich dabei explizit nicht zu erkennen, sondern verhält sich eher wie ein “Stalker”.

Theo ist mit Nat verlobt, die beiden wollen in Kürze heiraten, alles scheint perfekt. Als Theo aber einen Gumshot-Auftrag von einer Kundin namens Subgirl (Meital Dohan) bekommt, wird das zu seiner Obsession. Er fotografiert sie heimlich beim Sex in der Öffentlichkeit, was ihn offensichtlich anregt. Er kann fast nicht mehr davon lassen, ist das ganze noch Arbeit?

Die Beziehung wird durch seine Besessenheit stark belastet, was von den zwei Hauptdarstellern Chris Messina und Rashida Jones sehr eindrücklich vermittelt wird. Dieses Beziehsdrama ist sehr spannend und lässt einem so schnell nicht los.


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2. October 2010 16:46

ZFF 2010: Machete

Machete

Ach was habe ich mich auf diesen Film gefreut: Zum einen natürlich weil ich für diesen Film vom Zurich Film Festival eingeladen wurde, als Dankeschön für meine Tweets über das Festival. Dafür nochmals herzlichen Dank, fand ich eine super Geste! Zum anderen natürlich weil ich Rodriguez-Filme einfach liebe. Einfach herrlich trashig, mit viel Blut und Gewalt, witzigen Anspielungen und coolen Sprüchen (“Machete don’t text”).

Ich wurde denn auch nicht enttäuscht: Es gab jede Menge Blut, skurrile Aktionen und herrliche Sprüche. Natürlich dürften auch die Frauen nicht fehlen (welche entweder als Krankenschwestern, in Lack und Leder oder ganz nackt zu sehen waren).
Der Film wartet mit vielen Stars auf in nicht immer typischen Rollen (z.B. Robert De Niro als texanischer Senator). Machete (gespielt von Danny Trejo) ist ein wortkarger, macheten-schwingender Übermensch, der immer weiss was zu tun ist. Ideal für diesen Streifen.

Daneben lehrt der Film wie man mit einer Machete Auto fährt, wie man sich schnell und einfach aus einem Gebäude abseilt oder wie man von einem “Ave Maria” begleitet eine Kirche zerstört.

Genial!


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2. October 2010 16:27

ZFF 2010: Catfish

Catfish

Der Dokumentarfilm Catfish ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Er erzählt eine sehr persönliche Geschichte und das gleich von zwei Seiten. Es geht um die virtuelle Identität in Zeiten von Facebook, Youtube & Co. und trifft damit genau den Nerv der Zeit. So fällt es natürlich auch nicht schwer sich mit den Protagonisten zu identifizieren.

Der Film zieht einem von Anfang an in seinen Bann. Die Geschichte beginnt damit, dass die 8-jährige Abby ein Foto von Nev abzeichnet und ihm davon auf Facebook berichtet. Nev schickt von da an regelmässig Bilder zu Abby, welche diese dann zeichnet. Daneben freundet sich Nev mit Abbys Schwester Megan an - natürlich virtuell via Facebook - und beginnt mit ihr zu flirten. Als sich gerade eine Gelegenheit ergibt, beschliesst Nev die ganze Familie, allen voran natürlich Megan, zu besuchen. Dabei ändert sich die Geschichte völlig und alles bisherige erscheint in einem neuen Licht.

Das spezielle daran ist, dass der Filmemache Ariel Schulman (zusammen mit Henry Joost) seinen Bruder Nev begleitet und damit eine sehr vertraute Stimmung herrscht. Ein eindrückliches Stück Film, welches genau die Richtige Mischung aus Nähe und Distanz findet und mit sehr charismatischen Personen aufwartet. Sehr zu empfehlen!


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29. September 2010 08:42

ZFF2010: Van Diemen’s Land

Van Diemen's Land

Van Diemen’s Land spielt im Jahre 1822. Es geht um eine Gruppe von Häftlingen, welche von einer Strafkolonie flüchtet, direkt in das unwegsame Land hinein. Schon nach kurzer Zeit geht der Gruppe die Nahrung aus, und so beschliessen sie einen der Ihren zu töten, um so Nahrung zu beschaffen.

Soweit so gut: Die Story ist krass und das ganze fährt ein. Jedoch passiert dann genau das gleiche noch X-mal. Irgendwann ist es fast langweilig. Es wechseln sich die immer gleichen Bilder ab: schöne Landschaften durch die am Tag gelaufen wird, am Abend ist die Gruppe jeweils am Lagerfeuer, und je nach Hunger wird dann einer getötet. Das geht eigentlich so weiter, bis nur noch einer, Alexander Pearce, übrig ist.

Der Film ist nur für absolute Fans der brachialen Gewalt, welche gerne Menschen in Extremsituationen beobachten wollen.


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29. September 2010 08:31

ZFF2010: R

R

R hat mich gefesselt: stimmungsvolle Bilder des tristen Gefängnisalltags, dazu der Sound, der einfach durchdringend ist. Es herrscht den ganzen Film durch eine spürbare Anspannung, die Ungewissheit von Rune, der Hauptperson, überträgt sich auf den Zuschauer.

Der Film ist zum Teil sehr brutal, jedoch geht es nicht darum, geschundene Körper zu zeigen: es wird gerade so viel gezeigt, dass man ganz genau versteht was passiert, ohne jedoch lange in der Grossaufnahme zu bleiben. Allgemein sind die Szenen sehr lange, mit wenigen Schnitten. Die Wirkung davon ist krass. 5 Sekunden lang einen leeren Raum zu zeigen, kann sehr viel transportieren.

Die Spannungen zwischen den Insassen sind fast nicht zum aushalten. Die Grenzen zwischen Freund und Feind sind sehr fliessend und können sich blitzartig ändern.
Der Film bekommt in der zweiten Hälfte eine für mich unerwartete Wendung, welche auch den Titel “R” nochmals in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Wer auf dunkle, atmosphärische Filme steht, darf “R” nicht verpassen.


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28. September 2010 09:46

ZFF 2010: Tamara Drewe

Tamara Drewe

Tamara Drewe ist eine Komödie nach feinster englischer Art. In ein verschlafenes Örtchen auf dem Land kommt endlich etwas Leben als Tamara auftaucht um sich um das Haus ihrer Mutter zu kümmern. Reihenweise lassen sich die Männer den Kopf von ihr verdrehen, egal ob verheiratet, frisch getrennt oder Single.

Der Film strotzt vor Humor, und bleibt spannend bis zum Schluss. Natürlich darf denn auch die Überraschung zum Schluss nicht fehlen, habe selten so viele Leute über eine eigentlich zutiefst brutale Szene lachen sehen.

Auch einige Sticheleien gegen das Englisch der Amerikaner dürfen nicht fehlen (“I like those cookies” “Actually, we call them biscuits here”). Den Film kann ich nur empfehlen, super Schauspieler, herrliches Setting und eine wirklich lustige Geschichte.


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27. September 2010 20:04

ZFF 2010: Shorts from Down Under

Kurzfilme aus Australien werden am Zurich Film Festival im Rahmen der Rubrik “Neue Welt Sicht” gezeigt als “Shorts from Down Under”, in Zusammenarbeit mit den internationalen Kurzfilmtagen Winterthur.

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Chainsaw

Chainsaw

Ein sehr ironischer Film über Kettensägen, das Baumfällen, Liebe, Sex und Stierkampf.

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Jerrycan

Jerrycan

Bei Jerrycan geht es um jugendlichen Leichtsinn der sich durch eine Explosion und einen Knock-Out bemerkbar macht…

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Chocolate Cake

Chocolate Cake

Isabella mag Schokoladenkuchen. Isabella mag 20 Jährige. Welches von beidem sie bekommt ist ihr eigentlich egal. Ausser, dass sie den Kuchen wieder durch eine mühsame Diät loswerden muss. Herrlich lustig!

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Water

Water

Toby, ein 8-jähriger Junge, ist überfordert mit seinem behinderten Vater. Ein bedrückemdes Drama, das mittendrin beginnt, ohne klaren Anfang, ohne Ende.

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When The Wind Changes

When The Wind Changes

Jack und Kevin werden durch übernatürliche Kräfte aneinander gebunden. Es entsteht eine irrwitzige Geschichte mit super Dialogen und schauspielerischer Glanzleistung. Mein absoluter Favorit


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27. September 2010 09:19

ZFF 2010: Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel

Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel

Zur Abwechslung stand gestern ein Dokumentarfilm auf dem Programm. Bei “Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel” wird das beeindruckende Leben von Hefner gezeigt. Mir persönlich war davon so gut wie nichts bekannt, ausser die Mansion und die vielen Frauen/Freundinnen.

Es ist spannend seinen Kampf um die freie Meinungsäusserung, die Gleichberechtigung, ganz allgemein sein politisches Engagement anzusehen. So kämpfte er erfolgreich gegen die Post, welche den Playboy nicht mehr verschicken wollte oder bot schwarzen Künstlern eine Plattform im Fernsehen oder in seinen Playboy Clubs, welche sonst keine hatten.

In dem Film werden sehr viele Facetten von Hefners Leben gezeigt - zu viele. Mit 124min ist der Film deutlich zu lang. Die nach dem Film anwesende Regisseurin Brigitte Bergmann hat denn auch erzählt, dass der gezeigte Film aus einer 7-stündigen Version zusammengestrichen wurde.

Der Film ist aber allemal sehenswert, USA-geschichtlicher Background der 50er und 60er Jahre sind dabei sicher hilfreich.


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25. September 2010 18:16

ZFF 2010: Der letzte schöne Herbsttag

Der letzte schöne Herbsttag

Nach der gestrigen Satire stand heute eine Beziehungskomödie auf dem Programm. Mit “Der letzte schöne Herbsttag” ist dem Drehbuchautor und Regisseur Ralf Westhoff ein wunderbarer Film gelungen. Er erzählt die Geschichte eines jungen Paares, das dabei ist sich selbst zu definieren. Warum sind wir zusammen? Weshalb brauchen wir die kleinen Macken des jeweils anderen? Was macht es überhaupt aus, zusammen zu sein?

Die Schauspieler (Julia Koschitz als Claire, Felix Hellmann als Leo) überzeugen auf der ganzen Linie, da es sich schlussendlich ja doch um eine Komödie handelt kommt natürlich der Spass auch nicht zu kurz, ohne dabei Klamauk zu werden.

Ralf Westhoff lässt die zwei Figuren in längeren Monologen über den anderen erzählen und ermöglicht es so dem Zuschauer sich selbst ein Bild zu machen. Einige der angesprochenen Szenen werden dann als gespielte Szene nachgereicht. So entsteht ein schön erzählter Film, ohne Sprünge, mit viel Spannung und ganz viel “Feel Good”, alles was ein guter Film eben braucht. Top!


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25. September 2010 07:47

ZFF 2010: The Joneses

The Joneses handelt von einer Familie, welche neu in die Nachbarschaft zieht und dabei sofort den Neid der Nachbarn auf sich zieht. Mit Absicht, denn die Familienmitglieder sind alles Angestellte einer Marketingfirma. Ausgestattet mit den neuesten Produkten und Gadgets, wollen alle so sein wie sie.

Der Film ist eine Satire bester Güte. Mit zum Teil bissigen Kommentaren aber auch subtilen Andeutungen wird der Konsumwahn angeprangert. Die Joneses sind dabei eine mustergültige, falsche Familie. Sie prahlen mit Statussymbolen herum um so die Verkaufszahlen in der Nachbarschaft zu steigern. Sie leben einen wahr gewordenen Marketing-Albtraum.

Das ganze wird vor allem durch David Duchovny und Demi Moore getragen. Duchovny kann in seiner Paraderolle als glatter Vater brillieren, wobei Moore mit ihrem Charme alle um den Finger wickelt. Es ist klar, dass der Schein einer perfekten Familie nicht ohne weiteres aufrecht erhalten werden kann, es kommt zu Spannungen und Reibereien im Team. Die Geschichte wird spannend erzählt, Langeweile kommt nie auf.

Als kleiner Wehrmutstropfen bleibt, dass in der Schlüsselszene am Schluss leider der Ton ausgefallen ist, was zu ziemlicher Unruhe im Saal geführt hat. So wurde ein wichtiger Teil der “Auflösung” nicht gezeigt.

Nach dem Film war der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Derrick Borte noch auf der Bühne um einige Fragen zu beantworten. Leider wurden ihm diese nur von Moderatorin und Ex-Miss Schweiz Tanja Gutmann gestellt (und nicht vom Publikum), aber spannend war es trotzdem.


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24. September 2010 08:11

ZFF 2010: Pieds nus sur les limaces

Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes)

Mein persönlicher Eröffnungsfilm Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes) (gleichzeitig auch tatsächlich zeitlich der erste Film des Festivals) war etwas zwiespältig.

Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: aufgrund des plötzlichen Todes der Mutter werden die ungleichen Schwestern Clara (Diane Kruger) und Lily (Ludivine Sagnier) wieder zusammengeführt. Lily ist die Verrückte, hat ein Faible für tote Tiere und deren Felle und lebt allein auf dem Land. Clara hingegen ist die Brave, Angepasste, mit dem “normalen” Leben, sie fühlt sich verantwortlich und will auf ihre Schwester aufpassen.

Die zwei Frauen tasten sich aneinander an, jedoch dauert das alles viel zu lange. Der Film hat etliche Längen und geht wegen den zu oft verwendeten Klischees manchmal fast ein bisschen auf die Nerven. Der Zuschauer merkt auch so, dass Lily speziell ist, dafür muss sie nicht andauern billig angezogen durch den Wald laufen und Puppen verstückeln. Die Dialoge hingegen sind super, Lily verhält sich hier sehr kindlich und sagt was sie denkt, das sorgt auch für den einen oder anderen Lacher.

Gegen das Ende wird der Film dann richtig spannend und erzählt endlich auch eine gute Geschichte. Das Finale ist dann aber wieder misslungen, wird doch wieder zu sehr auf heile Welt und “Happy End” gesetzt. Dass in der Schlussszene die beiden Schwestern in einem aus der Wiese gepflückten Herz liegen, ist dann definitiv zu viel des Guten.

Alles in allem war es ein gelungener Einstand, sehr Schade war die Regisseurin nicht anwesend, sie hätte vielleicht die eine oder andere aufgetauchte Frage beantworten können.


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23. September 2010 16:51

Zurich Film Festival 2010 beginnt

6. Zurich Film Festival

Heute startet das Zurich Film Festival, ein Event auf den ich mich schon seit Monaten freue. Das Programm sieht super aus und es hat aus meiner Sicht das eine oder andere Juwel darunter.

Wie auch in den letzten Jahren, ist das Programm aufgeteilt in den Internationalen Spielfilmwettbewerb, den Deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb und den Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb. Daneben gibt es noch die Out of Competition-Filme, die hauptsächlich Welt-, Europa- und Schweizerpremieren beinhalten. Diesjähriges Gastland ist Australien, dessen Filme in der Reihe Neue Welt Sicht gezeigt werden. Unter dem Titel A tribute to werden in diesem Jahr Filme von Miloš Forman gezeigt, er erhält am Festival denn auch einen Preis für sein Lebenswerk.

Dieses Jahr habe ich mir 10 Filme ausgesucht. Ich freue mich auf die fast familiäre Atmosphäre und natürlich auf den Besuch der Regisseure und Darsteller. Genau dies macht für mich den Reiz eines Festivals aus. Neben den Wettbewerbsfilmen freue ich mich auf besonders auf The Joneses, Catfish (der Social-Network Film) und die australischen Kurzfilme Shorts from Down Under.

Ich will versuchen zu den verschiedenen Filmen jeweils kurz etwas zu schreiben, heute Abend geht es los mit Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes).


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6. November 2009 20:09

Kino: Der Fürsorger

Ich habe diese Woche wieder das Überraschungskino der Kitag besucht, wo jeweils Vorpremieren von Filmen gezeigt werden. Der Clou: vorher ist nicht bekannt, welcher Film das läuft.

Das Prozedere ist ganz einfach: Zuerst werden 4-5 Trailer gezeigt, einer der Filme läuft danach in voller Länge.

Diesmal wurde eine Schweizer Produktion gezeigt: Der Fürsorger.

Der Film erzählt die Geschichte einen Hochstaplers, welche viele Leute um ihr Vermögen gebracht hat mit einem plumpen “Anlage-Trick”. Die Hauptperson wird gespielt von Roeland Wiesnekker, der diese Rolle wie ich finde sehr gut interpretiert.

Alles in allen ist der Film aber zu lang und zu holprig. Die Erzählung wird immer weiter verschachtelt, da der Herr Betrüger immer wieder seine Geschichte zu erzählen beginnt. Der Film bietet gute Unterhaltung und kann man sich getrost ansehen. Vielleicht aber eher an einem gemütlichen Sonntagabend zu Hause, denn im Kino.

Ahja, der Film basiert auf einer wahren Geschichte.

Trailer:


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